Mit Schönheit für die Umwelt im Einsatz

Entlebuch Wer sich zur «Miss Earth Schweiz» krönen lassen will, muss mehr besitzen als nur Schönheit und Ausstrahlung. Die diesjährige Königin, die 21-jährige Bernerin Sarah Peyrel (rechts im Bild), musste für ihre Wahl eine elfköpfige Jury zusätzlich mit einem Konzept zum Engagement im Sozialen und im Umweltschutz überzeugen. «Im Kern geht es bei dieser ehrenamtlichen Aufgabe darum, Schönheit für etwas Gutes einzusetzen», erklärt Peyrel. Vom 1. bis 5. August verbringt die künftige Kunststudentin in Zusammenarbeit mit Agrotourismus Schweiz und der Klimaschutzbewegung «myblueplanet» auf verschiedenen Schweizer Bauernhöfen ihre Ferien. Am gestrigen Mittwoch machte sie Halt auf dem Hof der Familie Heidi und Peter Hofstetter in Entlebuch, welche sich vorgängig als Gastgeber eines Erlebnisbauernhofs bewerben konnten. Dabei liess sich Sarah Peyrel den Betrieb von Heidi Hofstetter (links im Bild) genauestens erklären und zeigte sich sehr interessiert. Am späteren Nachmittag folgte ein Abstecher zur Kneippanlage in Flühli. Nach der Übernachtung in Entlebuch steht heute Donnerstg der Besuch beim «Bauern Fritz» in Rickenbach an. Mit der fünf

tägigen Aktion soll in erster Linie für Ferien in der Schweiz geworben werden, welche dank Agrotourismus und kurzen Reisewegen zu einem günstigenPreismöglichsind.–DereigentlicheHöhepunktimJahrder«MissEarth Schweiz» Sarah Peyrel wird jedoch im Ausland stattfinden: Vom 8. Oktober bis 4. November werden in Manila auf den Philippinen die internationalen Wahlender «MissEarth» durchgeführt. Auch dort müssen sich die KandidatinnennebendemklassischenSchönheitswettbewerbmitAspektenzumSozialen und Umweltschutz beweisen. [Text und Bild Martin Dominik Zemp)

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