Hauptprojekt myblueplanet: Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule

Das Projekt ist als Nachfolge für das erfolgreiche Pilotprojekt “Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule” (www.JZZ.ch) prädestiniert. Dieses wurde im Mai 2011 in Winterthur als Pilotprojekt gestartet. Aufgrund des grossen Erfolges und der Medienwirksamkeit hat das Core Team myblueplanet entschieden, das Projekt nun national auszubreiten, mit dem Ziel, im Jahr 2012 weitere 10 Schulen zum Mitmachen zu bewegen. Das Projekt soll über das Jahr 2012 hinaus weitergeführt werden (voraussichtlich für fünf Jahre).

Zusammen mit dem praktischen und nachhaltigen Teil, nämlich der Installation einer leistungsstarken Photovoltaik Anlage auf einem Schuldach, können wir den klar fassbaren Bildungsauftrag für die Schule in Richtung Nachhaltigkeit fördern und bei der Umsetzung mitwirken. Dies in Form von Projektwochen zum Thema Energie und Bereicherung der naturwissenschaftlichen Fächer durch Themen der Nachhaltigkeit.

Ein weiterer – über die Sphäre der Schule hinausgehender – Aspekt ist der Einbezug der Bevölkerung; man kann mit dem Einsatz von CHF 40.– eine Solarzelle “kaufen” und ist daher mit dieser Spende ideel am Erfolg des Ganzen beteiligt. Aus unserer Kenntnis und Sicht ist das Projekt von der Idee – aber auch von den Realisierungsschancen aus betrachtet – ebenso neu wie einzigartig. myblueplanet ist aus der Betrachtung der Schulbehörden glaubwürdiger als zum Beispiel ein privater Investor, der eher keine Chance hätte, ein Schuldach als Ort für eine Solaranlage zu gewinnen; abgesehen davon, wäre wahrscheinlich auch nur ein marginales Interesse für den Bildungsauftrag auszumachen.

myblueplanet kann durch dieses Projekt gleich mehrere, wichtige Ziele und Aspekte gleichzeitig und -rangig erreichen:

Sensibilisierung der Schüler, Lehrer und Eltern für den Klimawandel, Umsetzung konkreter Massnahmen (Solardach auf der Schule, Projektwochen, Schüleraktionen für den “Zellenverkauf”), Einbezug der Verwaltung und Politik. Identifikation der Bevölkerung (“Zellenkauf”) und medienwirksame Präsenz.

myblueplanet sich hat das wesentliche Know-how mit dem Pilotprojekt angeeignet; die intendierten Erfolge sind eingetreten. Bereits haben sich – ohne Bewerbung – drei weitere Schulen für das Mitmachen im 2012 interessiert.

myblueplanet ist eine politisch und wirtschaftlich unabhängige Non-Profit-Organisation – gegründet im Jahr 2006 von Leuten, die unseren Planeten auch für künftige Generationen lebenswert erhalten wollen. Ihr Ziel ist es, konkret und messbar zum Klimaschutz beizutragen.

Der Fokus aller Aktivitäten liegt eindeutig auf Projekten und Aktionen zur Reduktion des CO2-Ausstosses.

Als Portal und Drehscheibe für Aktionen im Bereich Klimaerwärmung und Klimaschutz steht der Name myblueplanet für erfolgreiche CO2-Reduktionsprojekte. Die myblueplanet Open Source Community ist schweizweit vernetzt in allen Regionen, mit namhaften Firmen und allen wichtigen Fachleuten.

myblueplanet leistet im Verbund einen grossen Beitrag, dass die Schweiz eines der ersten industrialisierten Länder ist, welches die 1 Tonnen-CO2-Gesellschaft erreicht.

Grosse Veränderungen beginnen im Kleinen. Klimaschutz bedeutet für myblueplanet, mit anderen Menschen animierende und begeisternde Aktionen auf die Beine zu stellen. Damit soll der bewusste Umgang mit Energie gefördert und eine klimafreundliche Gestaltung des persönlichen Lebensstils angestrebt werden.

Unser Motto: „Wir zeigen im Kleinen, was im Grossen machbar ist“

Leitbild/Credo

  • Das Klimaproblem ist global, wir handeln lokal. Wir wollen nicht die ganze Welt verändern sondern unser direktes Umfeld.
  • Reduzieren vor Kompensieren:  Wir wollen nicht einfach Zertifikat­handel betreiben, sondern effektive Treibhausgas-Reduktion bewirken.
  • Im Sinne einer Open-Source-Community will myblueplanet zur Nach­ahmung anregen und möglichst viele Menschen für Klimaschutz und deren Anliegen gewinnen.
  • Wir sind weder an Parteien noch an irgendwelche Organisationen und Institutionen gebunden.
  • Wir sehen uns nicht im Wettbewerb mit bestehenden Organisationen, sondern wollen als eigenständige Basis-Initiative einen zusätzlichen Beitrag leisten
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